Öffentlicher Alumni-Netzwerk-Anlass 2023

«Alles wirkliche Leben ist Begegnung» Martin Buber

Taucht mit uns ein in das Netzwerk der Absolventinnen und Absolventen des MAS Change und Organisationsdynamik. Trefft alte Bekannte aus den Weitbildungsformaten! Lernt neue spannende Menschen kennen! Nutzt die Gelegenheit für Diskussion, Networking und für viele Begegnungen im Hier und Jetzt!

Es freut uns sehr, dich hier anzutreffen. Nachfolgend geben wir dir einen groben Überblick zu unserem Alumni-Netzwerk-Anlass. Das detaillierte Programm findest du gleich darunter.

  • Freitag, 27.01.2023
  • Hochschule für Soziale Arbeit FHNW / Campus Olten
  • Da es sich um einen öffentlichen Alumni-Netzwerk-Anlass handelt, laden wir auch alle interessierten Fach- und Führungspersonen aus dem mittleren und oberen Kader von öffentlichen und privaten Organisationen des Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsbereichs sowie der Wirtschaft ein.
  • Wir empfehlen diesen Anlass auch, wenn Sie professionell mit Gruppen arbeiten (z.B. in Fortbildung, Projektleitung, in psychosozialer Beratung, Coaching und Supervision).
  • Die Teilnehmendenzahl ist auf 120 Personen beschränkt

Podiumsvortrag und Diskussion

6 Workshops

Plenums-Workshop

  • Absolvent*innen MAS Change und Organisationsdynamik und der zugehörigen CAS Programmen:
    CHF 120.-
  • Alle weiteren Teilnehmenden:
    CHF 250.-
  • Alle Preise verstehen sich inklusive Mittagessen und Apero

Programm Alumni: Freitag, 27.01.2023

Im Eingangsbereich stehen allen Teilnehmenden Kaffee und Gipfeli zur Verfügung

Prof. Dr. Olaf Geramanis begrüsst alle Teilnehmenden im Namen des Organisations-Teams und eröffnet den Alumni-Netzwerk-Anlass 2023.

New Organizing

Wie Großorganisationen Agilität, Holacracy & Co. einführen – und was man daraus lernen kann

Wenn größere Unternehmen Konzepte der Organisationsgestaltung einführen, die gerade im Trend liegen, zeigt sich häufig eine deutliche Kluft zwischen den Verheißungen und Versprechungen dieser Ansätze und ihrer Umsetzung in der Praxis. Die im Buch vorgenommenen Analysen identifizieren typische „Lösungsprobleme“, dokumentieren häufige Anschlussfragen und skizzieren exemplarische Lernprozesse. Dabei tritt eine große Bandbreite an Intentionen und Strategien zutage, wie New-Organizing-Methoden eingeführt werden.

Torsten Groth, Jahrgang 1969, nach dem Studium der Sozialwissenschaften zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Universität Witten/Herdecke. Seit mehr als 15 Jahren liegt sein Fokus auf der selbstständigen Tätigkeit, vornehmlich als Referent und Trainer zu Anwendungsfragen der Systemtheorie in Management und Beratung (v.a. für Simon, Weber and Friends). In der Organisationsberatung hauptsächlich tätig als Strategie- und Nachfolgeberater von Familienunternehmen und in der Begleitung von internen Beratungseinheiten. Zudem seit 2006 Gastgeber des Club-Systemtheorie. Zahlreiche Veröffentlichungen zu den Besonderheiten von Familienunternehmen und zur soziologischen Systemtheorie.

Im Eingangsbereich steht allen Teilnehmenden Kaffee zur Verfügung

Wie können sich Non-Profit-Organisationen professionalisieren, ohne ihre Seele zu verkaufen?

In der Schweiz sind zahlreiche Non-Profit-Organisationen (NPO) als Vereine oder Stiftungen organisiert. Sie verfolgen einen Zweck und ihre Mitglieder handeln oft nach stark verankerten Idealen und Werten. Durch den gesellschaftlichen Wandel sind NPO einem gewissen Legitimationsdruck ausgesetzt, welcher sie zu stetiger Weiterentwicklung und Professionalisierung zwingt, um bestehen bleiben zu können.

In diesem Workshop beschäftigen Sie sich mit der Frage, wie stark sich NPO professionalisieren können, ohne dass sie ihre „Seele” verkaufen. Wie können NPO die Werte, den Organisationszweck und ihre Ziele mit dem Wandel ihres Umfelds und den damit verbundenen Anforderungen vereinbaren? Wie legitimiert eine Organisation wiederkehrend ihre Daseinsberechtigung? Was bedeutet dies für die Realität der Organisation? Welche Erfahrungen machen Sie in ihrer beruflichen Praxis?

Dieser Workshop besteht aus Inputs und dem gemeinsamen Arbeiten an Fragen rund um Werte, Ideale und Menschen in NPO und deren Entwicklung.

Christoph Vecko arbeitet als Supervisor, Coach und Organisationsberater im Bereich von Non-Profit-Organisationen. Als Projektleiter bei der okaj zürich begleitet er Gemeinden in Prozessen zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendförderung und Partizipation.

Als gelernter Zimmermann, ausgebildeter Sozialpädagoge und ausbildungsberechtigter Trainer für Gruppendynamik, verfügt er über mehrjährige Praxiserfahrung in unterschiedlichen Funktionen in verschiedenen NPO.

www.trockendock.team

An welchen Stolpersteinen straucheln oder scheitern neue Formen des Organisierens? Eine narrative Übersichtsarbeit.

Weitere Informationen folgen in Kürze…

Zwischen Teamdynamik und Leadership: Der Contradictio in Adiecto der Selbstorganisation

Weitere Informationen folgen in Kürze…

In der Mensa des Campus-Olten treffen wir uns zu einem gemeinsamen Mittagessen.

Was die virtuelle Führung von der realen Führung unterscheidet

Die Megatrends «Digitalisierung» und «New Work» zeigen schon länger, wohin die Reise geht. Die Pandemie hat der virtuellen Welt einen zusätzlichen Schub ermöglicht. Wir sind mobiler, autonomer und virtueller geworden. Die Arbeitswelt hat sich verändert und mit ihr unser Verständnis von Führung.
Standen bei Arbeitsverhältnissen früher primär der Austausch von Arbeitsleistung/Produktivität gegen Verdienst und Sicherheit im Vordergrund, suchen heute immer mehr Arbeitnehmende «Sinnhaftigkeit» und bieten dafür «Commitment».
Von heutigen Führungspersonen wird erwartet, durch Leadership und Coaching eine Verbindung zwischen Unternehmenszielen und dem Sinn des gemeinsamen Handelns herzustellen. Doch welche Aspekte sind in diesem Kontext bei der Führung von (zunehmend) virtueller Teams von Relevanz?

Im Workshop gibt es einen Einblick, wie sich die Arbeits- und Führungswelt veränderte, wir werfen einen vertieften Blick auf die virtuelle Arbeitswelt, das Wesen und die Bedürfnisse virtueller Teams und was dies für die Führung virtueller Teams bedeutet.

Doris Kamber ist seit vielen Jahren im Umfeld Corporate Social Responsibility (CSR) tätig. Sie trägt in einem globalen Unternehmen die Verantwortung für zwei strategische CSR-Vergabungsportfolios mit Schwerpunkt Bildung.
Sie ist Führungsperson und leitet Projekte. Nebenberuflich arbeitet sie als Coach und Gruppendynamikerin und begleitet Organisationen als Change-Beraterin.

Wann sind wertbasierte Leitbilder glaubwürdig?
Wann sind wertbasierte Leitbilder glaubwürdig?

Heute verfügen viele Organisationen über ein Leitbild oder einen oder mehrere Wertekataloge. Das Leitbild oder die definierten Werte regeln die Zusammenarbeit, sorgen nach aussen für Wiedererkennbarkeit, geben der Organisation und damit auch den Organisationsmitgliedern eine Identität und sie schaffen Bindung sowohl für Kunden als auch für Mitarbeitende – um nur einige der angestrebten Funktionen von wertbasierten Leitbildern zu nennen. Nicht selten landen aber Leitbilder als Hochglanzbroschüren in den Schubladen der Mitarbeitenden und erfahren bestenfalls zynische Kommentare. Wir beschäftigen uns mit der Fragestellung, wann wertbasierte Leitbilder in Organisationen glaubwürdig sind und welche Prinzipien bei der Entwicklung von wertbasierten Leitbildern Bedeutung haben – was es also als Organisationsentwickler*in zu beachten gilt.

Folgende Themen werden behandelt und diskutiert:

  • Funktionen von Leitbildern
  • Prinzipien für die Entwicklung von Leitbildern
  • Beispiele aus der Praxis und Austausch über Erfahrungen

Susanne Hugi ist Psychologin, Coach und HR Leiterin. Sie arbeitet als HR Leiterin und Mitglied der Geschäftsleitung in einem KMU im Bereich der beruflichen Grundbildung und ist nebenbei selbständig als Coach und Beraterin tätig.

Weitere Informationen folgen in Kürze…

Im Eingangsbereich steht allen Teilnehmenden Kaffee zur Verfügung

Welchen Stellenwert hat ein Netzwerk? Wie können Kontakte über die Weiterbildung hinaus gepflegt werden? Welches Interesse an (Mit-) Gestaltung besteht? Wie können wir uns in Zukunft zusammenschliessen?

Diesen und vielen weiteren Fragen werden wir gemeinsam im Aktions-Workshop nachgehen.

Der Aktionsworkshop wird durch das MAS Change und Organisationsdynamik Team durchgeführt:

Olaf Geramanis, Stefan Hutmacher, Lukas Walser

Gemeinsam runden wir im Plenum den Alumni-Netzwerk-Anlass ab, bevor wir zum wohl-verdienten Apéro übergehen

Gerne laden wir euch zu einem feierlichen Apéro mit leckeren Häppchen ein.

Anmeldung

Anmeldeschluss ist der 30. Dezember 2022.

Wir, Olaf, Stefan und Lukas freuen uns, euch an diesem ersten Alumni-Netzwerkanlass zu begegnen.

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